Téléthon 2018: Spaß am Glühweinstand
Aubigny, Téléthon

Fahrt zum Téléthon 2018

Spendensammeln, Freunde treffen, Aubigny erleben

Bereits zum 21. Mal hat der Partnerschaftsverein Vlotho – Aubigny vom 7. bis 11. Dezember 2018 am Téléthon in Aubigny teilgenommen. Dieses Mal haben wir 1.750 Euro für die gute Sache eingenommen. Denn von Anfang ging es beim Téléthon darum, Spenden für die AFM zu sammeln, die sich der Erforschung genetisch verursachter Erkrankungen bei Kindern widmet.

Téléthon-Stand auf dem Platz Adrien Arnoux in Aubigny (Bild: Ulrich Klose)
Der Stand beim Téléthon 2018 befand sich im kleinen Téléthon-Dorf auf dem Place Adrien Arnoux in Aubigny. (Bild: Ulrich Klose)

Mit einem geliehenen VW-Transporter samt Anhänger machten sich Heike Begemann-Dröge, Doris Wandel, Korinna Klute, Ulrich Kaiser und Ulrich Klose am Freitagmorgen um fünf Uhr auf den mehr als 900 Kilometer langen Weg in die Partnerstadt. Mit Korinna Klute hatten wir mal wieder eine „Neue“ dabei, die das erste Mal die Herzlichkeit und Gastfreundschaft unserer Albinienser Freundinnen und Freunde erleben würde. Und, soviel sei verraten: Korinna war begeistert!

Nachdem sich Gastgeber und Gäste nach der Ankunft gegen 19:30 Uhr wie immer bei Roger und Jacquie Pélata begrüßt hatten, ging es nach einem üppigen Essen und einer geruhsamen Nacht am Samstag auf den Place Adrien Arnoux mitten in der Stadt, wo diesmal ein kleines Téléthon-Dorf aufgebaut war. Unseren bewährten Standort auf der Rue du Charbon konnten wir nicht mehr einnehmen, weil dem seitens der Albinienser Ordnungsbehörden Sicherheitsbedenken entgegenstanden.

„Bestseller“ und erstmals Mühlenbrot

Im Gepäck hatte wir die bekannten „Bestseller“, vom Herforder Bier über westfälische Bratwürste bis hin zu Lebkuchen und Christstollen. Natürlich schenkten wir auch wieder Glühwein aus – bei etwa elf Grad Außentemperatur! Darüber hinaus gab es Plüschtiere, die beliebten Konfitüren von Christiane Guillon, Weihnachtsgeschenke und einiges mehr. Bier, Würste und Stollen waren bereits innerhalb weniger Stunden ausverkauft.

Erstmals bot der Partnerschaftsverein auch Exteraner Mühlenbrot an. Das köstliche Vollkorn-Mischbrot hatte Partnerschaftsvereinsmitglied Jochen Zülka noch am Donnerstag gemeinsam mit seinen Freunden vom Verein Windmühle Exter im Backhaus an der Exteraner Windmühle gebacken und für den Téléthon gespendet. Das gehaltvolle Brot verkaufte sich gleich sehr gut.

Der französische Partnerschaftsverein unter Leitung seiner neuen Vorsitzenden Florence Semence hatte ganze Arbeit geleistet und für eine durchgehende Besetzung des Standes mit Albinienser Mitgliedern gesorgt, sodass die Vlothoerinnen und Vlothoer neben den Verkaufstätigkeiten die Zeit für zahlreiche Gespräche mit den französischen Freunden nutzen konnten.

Viele unserer französischen Freundinnen und Freunde nutzen den Téléthon-Stand für einen Kurzbesuch und ein kleines Schwätzchen zwischen Vlothoern und Albiniensern. So durften wir uns über viele gute Nachrichten aus den uns zum Teil seit Jahrzehnten gut bekannten Familien freuen. Leider wurde auch die ein oder andere schlechtere Neuigkeit ausgetauscht.

Aktivitäten in Familien rundeten den Besuch ab

Aubignys Bürgermeisterin Laurence Renier nutzte die Abendveranstaltung zur Ergebnisbekanntgabe im Salle de fêtes dazu, mit einer bewegenden Schweigeminute unsere kürzlich verstorbene Freundin Gerlinde Bennefeld zu würdigen. Gerlinde hatte in den vergangenen Jahren bei keinem Téléthon gefehlt. Sie wird uns fehlen!

Der Sonntag läuft am Téléthon-Wochenende traditionell „en famille“ ab. Die Aktivitäten in den Familien reichten von der Teilnahme an der Wanderung des Albinienser „club de marche“ über Fahrten zu den Weihnachtsmärkten in Menetou-Salon oder Nançay bis hin zum Besuch des „musée de chasse“ in Gien.

Wieder einmal ereignisreiche Tage neigten sich dann am Sonntagabend mit dem gemeinsamen Abschiedsessen im Restaurant „Le bien aller“ dem Ende entgegen. Neben den Familien und ihren Gästen waren auch weitere Gäste zugegen, darunter Roger und Jacquie Pélata als „Urgesteine“ der Sädtepartnerschaft und Bürgermeisterin Laurence mit ihrem Mann Francis.

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