Vereinsinformationen Oktober 2020
Vereinsinfos

Neuigkeiten vom Oktober 2020

Was für ein Jahr … Bleiben Sie gesund!

Was ist das nur für ein Jahr …? Corona bestimmt nach wie vor in vielen Bereichen unser Leben und wir alle sind vorsichtig und versuchen, die Pandemie-Zeit so gut wie möglich zu überstehen. Hoffentlich geht es Euch/Ihnen allen gut!

Schon kurz vor dem Lockdown im Frühjahr haben wir sozusagen eine Vollbremsung hingelegt, was die Vereinsaktivitäten anging. Gemeinsam mit dem Albinienser Vorstand haben wir uns schweren Herzens entschlossen, den diesjährigen Besuch unserer französischen Freunde in Vlotho abzusagen. Aber: Wir haben am Himmelfahrtswochenende aneinander gedacht: Mit einer kleinen Video-Serie auf Facebook und auch auf unserer Internet-Seite haben wir jeden Tag des Himmelfahrtswochenendes kleine aufmunternde Grußbotschaften in unsere Partnerstadt geschickt, die sich großer Beliebtheit erfreut haben. Wir mussten eben versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

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Wir haben uns mit Alltagsmasken unterstützt

Als die Infektionszahlen in Frankreich drastisch anstiegen und auch dort das Tragen von Alltagsmasken in der Öffentlichkeit verpflichtend wurde, haben wir als Zeichen unserer Solidarität mit unseren Freunden 100 selbst genähte Masken nach Aubigny geschickt; eine Geste der Freundschaft, die nicht nur bei den Vereinsmitgliedern dort sondern auch in der Öffentlichkeit sehr positiv aufgenommen wurde. Im Gegenzug bekamen wir 100 Masken aus Aubigny geschickt, die von einer dortigen Arbeitsloseninitiative, der ISA Groupe, genäht worden waren. Ein Großteil dieser Masken ist im Juli auf dem Abendmarkt verteilt worden.

Paket mit Alltagsmasken aus Aubigny
Vlothos Bürgermeister Rocco Wilken und Heike Begemann-Dröge freuen sich über das Paket mit Alltagsmasken aus Aubigny.

Kurzer persönlicher Kontakt im Sommer

Einen kurzen aber herzlichen persönlichen Kontakt gab es, als Florence Semence und ihre Familie im Sommer in Vlotho waren, um die persönlichen Dinge ihrer Tochter Chloé von ihrer Gastfamilie im Kalletal abzuholen. Chloé hatte dort seit Schuljahresbeginn 2019 gewohnt und das Wesergymnasium besucht, um ihrer Deutschkenntnisse zu vervollkommnen. Kurz bevor im März die Grenzen geschlossen wurden, war sie (eigentlich nur für einen kurzen Besuch) nach Hause gefahren. Zurück konnte sie dann zunächst nicht mehr. Die Familie Semence traf in Vlotho an dem Tag ein, an dem wir die Ferienspiel-Kinder zum Boulespielen in den Kurpark eingeladen hatten. Wir haben dann die Gelegenheit wenigstens zu einem gemeinsamen Abend auf der Burg genutzt, bevor die Gäste aus Frankreich sich wieder auf den Heimweg machten. Chloé wird übrigens Ende Oktober ein Lehramtsstudium in Wuppertal beginnen.

Familie Semence zu Besuch in Vlotho 2020
Familie Semence mit Heike Begemann-Dröge und Raymonde Cherlet vorm Burgrestaurant Vlotho

Auch jetzt steht das Leben in Aubigny nach wie vor ganz im Zeichen von Corona. Die Fêtes franco-ecossaises sind abgesagt worden, die geplante Teinahme einiger Vlothoer fiel natürlich auch ins Wasser. Bisher scheint unsere Partnerstadt – wie Vlotho auch – ganz glimpflich durch die Krise gekommen zu sein. Es hat wohl ein paar Infektionen in der Umgebung gegeben, in der Stadt selbst nicht. Hoffen wir, dass das so bleibt und wir alle vielleicht im kommenden Jahr ein Wiedersehen feiern können!

Alle geplanten Aktivitäten sind ausgesetzt

Wie geht es nun weiter? Eine verlässliche Prognose ist dazu nach wie vor nicht möglich. Bis zum Ende des Jahres sind weiterhin alle geplanten Aktivitäten des Vereins ausgesetzt. So wird es dieses Mal keinen kunsthistorischen Vortrag mit Klaus Kirmis im November geben, und die Teilnahme am Téléthon ist ebenfalls nicht in gewohnter Form möglich. Vielleicht können wir hier in Vlotho eine Aktion starten, um die Association Téléthon zu unterstützen. Ideen dazu sind herzlich willkommen. Schließlich haben wir schon 21 mal an dieser Frankreich-weiten Spendenaktion teilgenommen und die Unterstützung der Mukoviszidose-Forschung ist auch uns inzwischen zur Herzenssache geworden.

Wir wollen deshalb auch in diesem Jahr einen Kalender mit Vlotho-Fotos herausgeben, auch wenn uns mit der Schließung des Geschäfts von Ines Wedhorn eine wichtige Vermarktungsmöglichkeit weggebrochen ist. Es wird damit immer schwieriger, die Kalender unters Volk zu bringen. Vielleicht können mir diejenigen unter Euch/Ihnen, die einen oder mehrere Kalender abnehmen würden, eine kurze Rückmeldung geben, damit wir wissen, mit welcher Auflage wir kalkulieren können.

Passt bitte weiterhin alle gut auf Euch auf und bleibt gesund
Herzlichst

Heike Begemann-Dröge

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